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Nun bleibt uns noch die Aufgabe, jene Stelle zu erwägen,
wo der Apostel sagt, Gott sei der Vater des Lichtes. Er sagt
nicht, daß er das Licht sei, sondern der Vater des Lichtes.
Und er sagt nicht, daß derjenige Dunkelheit sei, den er als
Vater des Lichtes bezeugt. Dieser ist vielmehr die Quelle
des Lichtes. Wir behaupten, daß es das, was zu unserer
Kenntnis gelangt, gibt. Was uns aber in keiner Weise erscheint,
von dem begreifen wir nicht, daß es ist. Alle Dinge
sind Erscheinungen oder irgendwelche Lichter. Weil aber
der Vater und die Quelle des Lichtes einer ist, sind alle
Dinge Erscheinungen des einen Gottes, der, wenn er auch
einer ist, doch nur in der Verschiedenheit erscheinen kann.
Denn wie könnte die unendliche Kraft anders als in Mannigfaltigkeit
erscheinen?